sw teteroe kopf start neu

Energiespartipps

Standby-Betrieb – Leerlaufverluste im Bereitschaftsbetrieb vermeiden

Geräte wie Fernseher, Videorekorder, DVD­Player, Stereoanlagen und Anrufbeantworter befinden sich im Bereitschaftsbetrieb (Stand-by), um ständig Signale der Fernbedienung empfangen zu können. Geräte wie Laserdrucker und Kopierer sind durch Stand-by jederzeit betriebsbereit. Durch die Bereitschaft wird trotz verschärfter EU-Richtlinien für den Standby-Verbrauch neuer Haushalts- und Bürogeräte immer noch Strom verbraucht, obwohl die Geräte nicht arbeiten.

  • Kaufen oder leihen Sie sich (z. B. bei Verbraucherberatungsstellen) einen so genannten Energiekostenmonitor, den Sie zwischen Gerätestecker und Steckdose schalten. Mit diesem Monitor lassen sich nach Eingabe der Stromtarife die tatsächliche Strom- und Leistungsaufnahme, Energieverbrauch und Verbrauchskosten ermitteln. Damit erkennen Sie solche Geräte, die auch nachdem Ausschalten noch Strom ziehen.
  • Wählen Sie bei einem Neukauf Geräte, die ständig benötigte Programmierungen (etwa Datum, Uhrzeit, Empfangskanäle) in einem integrierten Akku speichern und deshalb vollständig vom Stromnetz getrennt werden können.
Wäsche waschen
  • Nicht die Temperatur des Waschgangs ist für die Sauberkeit der Wäsche verantwortlich, sondern v. a. die Qualität des Spülwassers, das Waschmittel und die Faserqualität der Wäsche.
  • Waschen Sie nach Möglichkeit mit 65° C statt 95° C. Das allein spart schon ca. 30 % Strom und ist in vielen Fällen ausreichend.
  • Ein Verzicht auf die Vorwäsche spart weitere 20 % bis 30 %.
  • Waschen Sie nur mit vollständig gefüllter Trommel und nutzen Sie Sparprogramme.
  • Schonwaschgänge sind besonders energieintensiv und teuer. Sie verbrauchen die fünffache Menge an Wasser und die vierfache Menge an Strom.
Wäsche trocknen
  • Wenn möglich, trocknen Sie die Wäsche auf der Leine, allein mit der Energie des Windes und der Sonne. Im Winter ist ein Wäscheständer auf dem Trockenboden oder im Keller eine Alternative. Für ausreichende Belüftung können Sie dann durch einen 25-Watt­Ventilator sorgen.
  • Füllen Sie den Trockner vollständig und sortieren Sie vorher die Wäsche nach Beschaffenheit.
  • Wählen Sie einen möglichst hohen Schleudergang in Ihrer Waschmaschine. Schleudern mit 1600 U/Min. statt mit 900 U/Min. Das führt bereits zu einer Stromersparnis von 25 %.
  • Wählen Sie beim Neukauf einen Trockner mit Feuchtesensor, da so die Trockenzeit optimiert werden kann
Geschirr spülen
  • Wenn es um kleinere Geschirrmengen geht, spülen Sie lieber von Hand.
  • Verzichten Sie auf ein Vorspülen, schalten Sie nur die vollständig gefüllte Maschine an, und nutzen Sie die vorhandenen Sparprogramme.
  • Ein Spülgang mit 50° C statt 60° C spart ca. 25 %Strom.
Wohnungsbeleuchtung

Halogenlampen sind keine Energiesparlampen. Sie sind etwas sparsamer als Glühlampen, verbrauchen aber zusätzlich Strom durch den Transformator.

  • Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum verlassen.
Kühlen und Gefrieren
  • Investieren Sie in ein besonders Energie sparendes Gerät. Dies rechnet sich langfristig immer.
  • Achten Sie darauf, dass Bauart und Größe des Kühlgeräts Ihrem tatsächlichen Bedarf entspricht. Gefriertruhen verbrauchen weniger Strom als Gefrierschränke. Kühl- und Gefrierkombinationen haben den höchsten Energieverbrauch.
  • Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte möglichst in kühler Umgebung auf. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung sowie die Nähe zu Wärmequellen, wie Herd oder Heizkörper.
  • Stellen Sie die Temperatur im Kühlschrank auf 5° C - 7° C ein, in Gefriertruhe oder Gefrierschrank auf -18° C. Dies ist in der Regel vollkommen ausreichend.
  • Lassen Sie erhitzte Lebensmittel vor dem Kühlen oder Einfrieren erst abkühlen.
  • Tauen Sie regelmäßig ab.
Kochen und Backen
  • Nutzen Sie einen Schnellkochtopf für Gerichte mit längeren Garzeiten. Das spart bis zu 50 % Zeit und 30 % Strom.
  • Wählen Sie beim Elektroherd immer die richtige Topfgröße für die verwendete Herdplatte. Überstehende Platten führen zu Mehrverbrauch.
  • Schalten Sie die Platten kurz vor Ende des Kochvorgangs aus und nutzen Sie die verbleibende Restwärme.
  • Kochen Sie möglichst immer mit geschlossenem Topfdeckel. Mit gekipptem Deckel verbrauchen Sie die doppelte Energiemenge, ohne Deckel gar die dreifache.
  • Wählen Sie beim Backen die Umlufteinstellung. Gegenüber der Ober- oder Unterhitze benötigen Sie damit eine um 20° C bis 30° C niedrigere Temperatur und sparen 25 % bis 40 % an Stromkosten.
  • Nutzen Sie eine Mikrowelle nur zum Erwärmen kleinere Einzelportionen (250g – 500g).
Heizen
  • Für Wohn- und Arbeitsräume sind 20° C ausreichend. Empfohlene Werte für andere bewohnte Räume: Küche 18° C, Toilette 16° C und Schlafzimmer 17° C.
  • Drehen Sie nachts die Heizung auf eine als angenehm empfundene Temperatur herunter.
  • Bei Abwesenheit lassen Sie die Temperatur auf 12° C -15° C abkühlen. Stellen Sie bei längerfristiger Nicht-Nutzung die Frostschutzposition des Thermostatventils ein.
  • Wenn Ihre Heizung über programmierbare Thermostatventile verfügt: Ventile nicht per Hand nachstellen. Die voreingestellte Temperatur wird automatisch konstant gehalten. Im Übrigen gleichen die Ventile Temperaturschwankungen im Raum selbstständig aus.