swte kopf netz

Fördervoraussetzungen

Nach § 19 EEG hat der Betreiber von EEG-Anlagen für den in diesen Anlagen erzeugten Strom gegenüber der Stadtwerke Teterow GmbH als Netzbetreiber einen Anspruch auf die Marktprämie nach § 34 EEG oder auf eine Einspeisevergütung nach § 37 oder § 38 EEG.

Die Prüfung der Fördervoraussetzungen erfolgt auf der Grundlage des EEG. Der Anlagenbetreiber hat dazu entsprechende Nachweise vorzulegen, z. B. Nachweise der Anmeldungen in Anlageregistern, Umweltgutachten.

Umsetzung § 9 EEG

(1) Anlagenbetreiber sowie Betreiber von KWK-Anlagen müssen ihre Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt mit technischen Einrichtungen ausstatten, mit denen der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann.

Die Pflicht nach Satz 1 gilt auch als erfüllt, wenn mehrere Anlagen, die gleichartige erneuerbare Energien einsetzen und über denselben Verknüpfungspunkt mit dem Netz verbunden sind, mit einer gemeinsamen technischen Einrichtung ausgestattet sind, mit der der Netzbetreiber jederzeit die gesamte Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und die gesamte Ist-Einspeisung der Anlagen abrufen kann.

(2) Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer installierten Leistung von mehr als 30 Kilowatt und höchstens 100 Kilowatt müssen die Pflicht nach Absatz 1 Nummer 1 oder Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 erfüllen, mit einer installierten Leistung von höchstens 30 Kilowatt müssen a) die Pflicht nach Absatz 1 Nummer 1 oder Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 erfüllen oder b) am Verknüpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzen.

Hierzu sind die technische Mindestanforderungen der Stadtwerke Teterow GmbH zur Umsetzung des Einspeisemanagements nach §§ 9 und 14 EEG zu beachten.

Meldung von Photovoltaikanlagen an die Bundesnetzagentur

Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sind nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet, der Bundesnetzagentur Standort und Leistung dieser Anlagen zu melden. Solange die PV-Anlage nicht registriert wurde, entfällt der Anspruch auf Auszahlung der finanziellen Förderung nach dem EEG.

Weiter zur Meldung von Photovoltaikanlagen an die Bundesnetzagentur